DEUBAU 2012 - Staatssekretär Jan Mücke betont nachhaltige Bedeutung des Klinkers

16.01.12

„Der Ziegel ist ein interessanter Baustoff für nachhaltiges Bauen, mit dem sich auch Energiesparhäuser realisieren lassen, weil die Dämmqualität erhöht und die Wärmeleitfähigkeit reduziert werden“, sagt Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauministerium zur Eröffnung der DEUBAU 2012 in Essen.


 

Die energetische Gebäudesanierung ist das Zukunftsthema des Bauens“, betont der Staatssekretär. 936 Millionen Euro habe die Bundesregierung 2011 in die Bereiche Energie und Klima investiert. Auch für die mehr als 600 Aussteller der DEUBAU sind Energieeinsparung und demografischer Wandel die Zukunftsthemen des Bauens.

 50 Fassaden- und Pflasterklinker präsentiert das Klinkerwerk Hagemeister auf der Baufachmesse. Bereits am ersten Messetag herrscht reger Betrieb auf dem 80 Quadratmeter großen Stand mit Pflasterstraße. „Wir sind in der Region stark präsent, deshalb ist die DEUBAU von jeher so etwas wie unsere ‚Hausmesse‘, auf der wir Neuheiten präsentieren, Kundenkontakte pflegen und Kontakte zu Architekten, Bauunternehmern und Bauherren knüpfen“, erläutert Dr. Christina Hagemeister, Geschäftsführerin des Nottulner Klinkerwerkes, die Bedeutung der DEUBAU für ihr Unternehmen. „Als einzig austellender Klinkerhersteller der Messe geht es auch darum, Marktpräsenz zu zeigen und als zuverlässiger Partner für Planer, Bauherren, Bauunternehmer und Handelspartner persönlich ansprechbar zu sein.“, ergänzt Marketingleiter Marcel Lohmann am gut besuchten Messestand.

Gegenüber streifen Architekten durch die Ausstellung der Preisträger des Fritz-Höger-Preises 2011. Die „Initiative Bauen mit Backstein“ lobt diesen Preis für herausragende Backstein-Architektur aus. Auf der DEUBAU haben Besucher die Gelegenheit, ausgezeichnete Architektur zu erleben und die Realisierung im Gespräch mit dem Klinkerhersteller zu planen.

Andreas Schmieg, Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, lobt das Konzept der Messe. Vorbildlich konkretisiere sie Zukunftsthemen wie den demografischen Wandel und die Energiewende anhand nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen. Bei der Eröffnung blickt er zufrieden zurück und zuversichtlich in die Zukunft der Bauwirtschaft: „Mit einem Umsatzplus von 9 bis 10 Prozent und 185.000 fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2011 befindet sich die Baubranche im Aufwind.“ Auch für 2012 prognostiziert Schmieg einen realen Bedarf an Wohnungsbau sowie eine Verdopplung der Sanierungsquote auf 360.000 Wohnungen.

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