Harmonische Anpassung

23.04.2002 Seeturm in Berlin-Spandau: Klinkerfassade bis zum 13. Stockwerk.

Auf dem ehemaligen Schultheiss-Gelände in Berlin-Spandau ist ein beachtenswertes städtebauliches Ensemble entstanden, das wegen seiner unmittelbaren Lage am Spandauer See als ?Wasserstadt? bezeichnet wird. Im wahrsten Wortsinne herausragendstes Gebäude dieser Gruppe ist der 13 Stockwer-ke hohe Seeturm. Das Pariser Architekturbüro Reichen & Robert hat die Pläne für diesen Wohnturm geliefert, der abgesehen von seiner privilegierten Lage am Seeufer durch zahlreiche gestalterische Merkmale auf sich aufmerksam macht. So ist beispielsweise die Verwendung von Klinkern in dieser Bauhöhe eher ungewöhnlich.

Die französischen Architekten entschieden sich für eine Sondersortierung der Hagemeister-Klinker "Spreebogen", der auch in weiteren Gebäuden der Wasserstadt, wie etwa bei der Modernisierung des alten Kesselhauses oder bei den gefalteten Fassaden beim "Haus am See" zum Einsatz kam. Schon durch diese farbliche Angleichung und die Entsprechung der Fas-sadenwerkstoffe ist eine harmonische Integration des Seeturms in das gesamte städtebauliche Umfeld gelungen, so wie es einst von den alten Brauereigebäuden vorgezeichnet war.

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