De Office

De Office

Über dieses
Projekt

Standort: Den Bosch, NL
Objekttyp: Geschäftsgebäude
Architektur: Van Dongen – Koschuch Architects and Planners und de Architekten Cie. - Amsterdam
Projektarchitekt: Fritz van Dongen und Jan-Willem Baijense
Objektsortierung
-Infos auf Anfrage.
Oldenburg FU (ModF 188 x 88 x 63 mm) ca. 3000 m²
Klinker Format Verklinkerte Fläche

Im Herzen von Den Bosch, der Hauptstadt der Provinz Nordbrabant in den Niederlanden, liegt das Paleiskwartier. Auf 49 Hektar erstreckt sich direkt hinter dem Hauptbahnhof ein lebhaftes Mischgebiet aus Wohn- und Gewerbebauten. Dabei sticht besonders ein Bürogebäude ins Auge: De Office von den Architekten Frits van Dongen von Koschuch Architects and Planners und Jan-Willem Baijense vom Büro de Architekten Cie. überzeugt mit seinen großen Glasflächen, die von schlanken, geklinkerten Mauerstreifen eingefasst sind. Als Material für die Fassadengestaltung wählten die Architekten die HagemeisterSortierung Oldenburg FU, die durch ihre raue, matte Textur und Mehrfarbigkeit überzeugt.

Im Osten ist das Paleiskwartier durch die Magistratenlaan begrenzt, die von einer Reihe aus insgesamt sieben Bürogebäuden eingesäumt wird. Van Dongen typiert De Office als einen effizienten Standardbüroentwurf: „Es hat einen kompakten, zentralen Kern mit freien Flächen rundherum, die sich nach den Vorlieben der Nutzer einteilen lassen.“

Die Fassade des Bürobaus besteht aus großen Glasflächen, die ab dem ersten Geschoss in schlanke, geklinkerte Mauerstreifen eingefasst sind. Das Glas und die Klinkerarbeiten formen ein Raster verschiedener Fensterformate, die nach außen hin stets kleiner werden – „ein Verweis auf den vorbeifahrenden Zugverkehr“, so Jan-Willem Baijense. Die Mauerstreifen zwischen den Fenstern bestehen aus doppelt hervorstehenden Simsen, die tiefer und nuancierter als die anderer Bürogebäude entlang der Magistratenlaan sind. „Die Simse verlaufen stufenweise von innen nach außen. Das sorgt für mehr Taktilität an den Fassaden. So gibt es plötzlich in der Straße ein Gebäude, das eine gesonderte Position einnimmt“, erklärt Van Dongen.

Die gewählte Hagemeister Sortierung Oldenburg FU überzeugte besonders mit ihrer dunkelroten Besandung und ihrer Reduziertheit. Die Mauerstreifen wurden auf traditionelle Art im Halbsteinverband gemauert. Mit De Office gibt es ein ansprechendes Bürogebäude im Herzen des Paleiskwartier, das vor allem durch seine facettenreiche Klinkerfassade ins Auge sticht.

»Der Oldenburg-Klinker verfügt über eine etwas rauere Textur und ist mehrfarbig: rot, orange, braun, grau. Wir haben die Fußseite des Klinkers verwendet, da diese durch ihre Besandung an der Rückseite leicht rauere Ränder hat. Diese verstärken die Taktilität und Lebendigkeit der Fassaden.« Jan-Willem Baijense, de Architekten Cie., Amsterdam