Drottninggatan

Drottninggatan

Über dieses
Projekt

Standort: Helsingborg, Schweden
Objekttyp: Öffentlicher Raum
Architektur: Kommune Helsingborg
Objektsortierung
-Infos auf Anfrage.
Elba ca. 25000 m²
Klinker Format Verklinkerte Fläche

Eine der längsten Straßen der schwedischen Stadt Helsingborg, die Drottinggatan, ist eine wichtige Achse zwischen dem Zentrum und dem Vikingstrand im Norden. In einer aufwendigen Sanierung wurde die Durchgangsstraße zu einer lebendigen urbanen Umgebung mit klarer Aufteilung der Fußgänger- und Radwege umgestaltet. Die Hagemeister PflasterklinkerSortierungen „Elba“ und „Monasteria“, die für die Neugestaltung der Geh- und Radwege zum Einsatz kamen, greifen die umliegende Klinkerarchitektur auf und fügen sich nahtlos in das historische Gesamtbild ein.Die Drottninggatan bildet die zentrale Arterie von Helsingborg. Unterwegs trifft die Hauptstraße auf mehrere der wichtigsten Parks, Plätze und kulturellen Einrichtungen der Stadt, auf die Konzerthalle und das Stadttheater sowie auf Helsingborgs Infrastrukturknotenpunkt mit Fähr-, Zug- und Busbahnhof.

Ziel der Neugestaltung war es, einen zusammenhängenden urbanen Raum mit einer eigenen Identität zu kreieren – ein Stadtraum, der durch ein besonderes Klinkerpflaster, eine Neuinterpretation des klassischen Helsingborg- Ziegels und alten Formschnitt-Linden in durchgehenden Reihen gekennzeichnet ist. Entlang der Straße schaffen neue Treffpunkte mit gemütlichen Bänken und Sitzplätzen aus Granit Orte, die zum Verweilen einladen. Auf der östlichen und sonnigen Seite flanieren die Menschen nun auf breiteren Fußwegen entlang der Linden. Eigens für das Projekt wurden neue Pfosten für die Straßenlaternen kreiert. Das Design ist von den ursprünglichen eindrucksvollen Gusseisensäulen der Straße inspiriert. Die modernen und energieeffizienten Leuchten können individuell angesteuert werden und je nach Veranstaltung ihre Farbe ändern. Durch ihr klassisches Design und die Liebe zum Detail unterstreichen die gegossenen Pfosten den historischen Charakter der umliegenden Fassaden.

Als die Straße geplant wurde, spielte der Baustoff Klinker eine wichtige Rolle für die Fassadengestaltung und prägt seitdem das Stadtbild. Um an diese historische Bauweise anzuknüpfen, wurde für die Ausgestaltung der Geh- und Radwege auch auf das Material Klinker gesetzt. Durch zwei verschiedene Farben wird die Trennung von Fußgängerwegen und Radfahrern deutlich. Das sandgelbe „Elba“ Pflaster markiert den Weg für Passanten, der rote „Monasteria“ Pflasterklinker den für die Zweiräder. Die Verlegung erfolgte im Fischgrätverband, was den Wegen eine besonders lebhafte Optik und hohe Stabilität verleiht. Einige Stellen wurden mit einer radialen Ausrichtung definiert. Die Pflasterung spiegelt nicht nur die historische Baukultur der Stadt wider, sondern schlägt mit ihrem zeitlosen Design eine Brücke in die Zukunft.