Einkaufszone Terwijde

Einkaufszone Terwijde

Über dieses
Projekt

Standort: Utrecht, NL
Objekttyp: Geschäftsgebäude
Architektur: Büro WINHOV, Amsterdam, und Group A en Dana Ponec Architecten, Rotterdam
Auftraggeber / Bauträger: MAB en Bouwfounds ASR
Objektsortierung
-Infos auf Anfrage.
Objektsortierung "Terwijde Rot/ Leuchtrot/ Hell" in DF/ 2DF/ WF ca. 16700 m²
Klinker Format Verklinkerte Fläche

Mitten im aufstrebenden Utrechter Stadtteil Leidsche Rijn ist die 47.000 Quadratmeter umfassende Einkaufszone Terwijde entstanden. Hagemeister-Fassadenklinker in drei eigens entwickelten Objektsortierungen sorgen in dem groß angelegten Wohn-Einkaufsprojekt für Vielfalt und sind gleichzeitig verbindendes Element der individuellen Baukörper.

Weil die rund 80.000 Menschen, die bis zum Jahr 2025 den Stadtteil Leidsche Rijn bevölkern sollen, nicht nur einkaufen, sondern auch wohnen müssen, besteht ein Bedarf an 30.000 Wohnungen. 240 davon sind nun inmitten der Einkaufszone Terwijde nach einem Entwurf des Architektenbüros WINHOV entstanden. Sie verteilen sich auf zwei Gebäude: einen Wohnkomplex mit einem Supermarkt und einen weiteren mit einer Parkgarage, beides jeweils im Erdgeschoss.

Für Architekt Jan Peter Wingender aus dem Büro WINHOV war der Entwurf des Einkaufszentrums Terwijde eine komplexe Aufgabe: „Auftraggeber, Stadtplaner und Architekten waren sich von Beginn an einig, dass unterschiedliche Bauten für solch ein großes Planungsgebiet gut sind, aber auch, dass es insgesamt wichtig ist, eine Einheit herzustellen. Deswegen suchten wir nach einer in sich stimmigen Materialauswahl.“

Das Büro WINHOV verbaute zwei der drei Sortierungen im Projekt Terwijde: eine rötlichbraune Mischung mit auffälligen Kohlebrandakzenten sowie eine Sortierung, die von gelblichweiß bis sandfarben changiert. „Unsere beiden Gebäude sind jeweils etwas größer im Umfang. Diese beiden Sortierungen unterstreichen die gewünschte städtebauliche Struktur. Durch die Kombination und Abwechslung von zwei Sortierungen konnten wir zunächst einmal mit dem Übergang von Gelb nach Dunkelrot den städtebaulichen Akzent gut herausarbeiten“, so Wingender.

Die zwei Bauten vom Büro WINHOV sind in der Textur und im Relief der Fassadenflächen detailreich und ausdrucksstark. „Die hellere Sortierung verfügt über eine Farbnuance, die nicht jede helle Sortierung hat“, erläutert Wingender. „Die dunkelrote bis braune Kohlebrand-Sortierung verläuft in ihren Farbschattierungen von Rot nach Grün. Mit ihr konnten wir die gewünschte Integration der Parkgarage im brasilianischen Verband gut umsetzen. Hagemeister lieferte hierfür ein eigenes Klinkerformat.“ Das offene Mauerwerk im Erdgeschoss des einen Gebäudes flutet das Innere der Parkgarage mit viel natürlichem Licht. Von außen betrachtet bietet es den Passanten effektvolle Licht- und Schattenspiele an der Gebäudefassade.

»Auftraggeber, Stadtplaner und Architekten waren sich von Beginn an einig, dass unterschiedliche Bauten für solch ein großes Planungsgebiet gut sind, aber auch, dass es insgesamt wichtig ist, eine Einheit herzustellen. Deswegen suchten wir nach einer in sich stimmigen Materialauswahl.«

Jan Peter Wingender, Architekturbüro Winhov, Amsterdam