Exklusive Villa

Exklusive Villa

Über dieses
Projekt

Standort: Herrliberg, CH
Objekttyp: Einfamilienhaus
Holsten GT NF (240 x 71 x 115 mm) ca. 170 m²
Klinker Format Verklinkerte Fläche

„Goldküste“ – so lautet der inoffizielle Titel des Ostufers des Züricher Sees in der Schweiz. Der Blick auf den See ist perfekt, auf den Geländeterrassen am Hang reiht sich eine Villa an die nächste. Hier hat der Architekt Heinz Müller die Villa erbaut, deren Fassade die HagemeisterSortierung Holsten prägt. Weiß abgesetzte Balkone und Fenster über Eck verleihen dem Gebäude einen modernen Look.

Rechts der See, links die Terrassen des Ufers – der Weg von Zürich, der pulsierenden Großstadt der Banken und Finanzen, nach Herrliberg ist gerade mal 12 Kilometer lang. Innerhalb einer knappen halben Stunde ist man in der beschaulichen Gemeinde am Ostufer des Züricher Sees angekommen. „Goldküste“ werden die Gemeinden entlang des Ufers hier genannt – nicht nur wegen der Abendsonne, die die Hänge in einem goldenen Ton schimmern lässt, sondern auch wegen der hohen Immobilienpreise. Im Hinterland der Gemeinde ist von der exklusiven Wohnbebauung kaum noch etwas zu sehen, hier dominieren weite Felder und kleine Gehöfte das Landschaftsbild.

An einer der Geländeterrassen am Hang in Herrliberg hat der Architekt Heinz Müller für seine Kunden die Villa erbaut. Auf einem großzügigen Gartengrundstück mit altem Baumbestand entstand ein zweigeschossiges Gebäude, dessen Geometrie durch einfache Formen besticht. Charakteristisch für die Villa ist ihre Ausstrahlung in die Horizontale. „Verschiedene Vordächer mit Absätzen und das Zurücksetzen der Räume ergeben eine skulpturale Auflösung der Fassade“, sagt Heinz Müller. Fenster, die über Eck angeordnet sind, ergeben spannende und ungewohnte Ein- und Durchblicke. Die Schnittstellen zwischen Fenstern und Betonstruktur sind eines der Highlights der Villa.

Differenzierte Materialien unterstützen das Wesen des Hauses: Eingefärbter, heller Sichtbeton mit gestockter Oberfläche und bronze-eloxierte Metallteile verleihen eine zeitgemäße Struktur. Der Klinker der Sortierung Holsten strahlt dagegen Beständigkeit und Zuverlässigkeit aus. „Mit der Klinkerfassade wollte ich mich an den neuzeitlichen Klassizismus der Moderne anlehnen“, so Müller weiter.

Klinker sei bei der Entscheidung für die Materialien erste Wahl gewesen, sagt Müller: „Er bleibt langzeitig solide und strahlt Wärme aus.“ Mit dem Hagemeister-Klinker der Sortierung Holsten passt sich das Haus sowohl der Villenumgebung, als auch dem Grün der großzügigen Gartenanlage an. Die Klinker setzen Akzente durch kraftvolle Kohlebrandaufschmauchungen, durch die sich ein Farbspiel ergibt, das von dunkelrot über bräunlich bis anthrazit reicht. Im Glanz der Abendsonne, die auf die „Goldküste“ scheint, erstrahlt er und hüllt die Villa in einen wohligen Schimmer.

»Verschiedene Vordächer mit Absätzen und das Zurücksetzen der Räume ergeben eine skulpturale Auflösung der Fassade.«

Heinz Müller, Heinz Müller + Partner Architekten, Zürich

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