Schwabinger Tor

Schwabinger Tor

Über dieses
Projekt

Standort: München, D
Objekttyp: Geschäftsgebäude
Architektur: Hild und K Architekten BDA, München
Projektarchitekt: Dipl.-Ing. Architekt (FH) MAS ETH Matthias Haber
Objektsortierung
-Infos auf Anfrage.
Objektsortierung RömF 240x35x40 mm ca. 1600 m²
Klinker Format Verklinkerte Fläche

Das städtebauliche Konzept sah vor, Gewerbe, Büronutzung und Wohnungen unter einem Dach unterzubringen. Hild und K Architekten wollten eine einheitliche Hülle für das „S40“, die gleichzeitig aber die unterschiedlichen Nutzungen nicht verstecken sollte. „Gelungen ist dies durch die Entwicklung eines asymmetrisch kreuzförmigen Fertigteils mit Klinkerriemchen“, erläutert der verantwortliche Büropartner Matthias Haber.

Im Erdgeschoss, in dem ein Foyer sowie Gastronomie und Gewerbe angesiedelt sind, dominieren große Glasflächen die Fassade. Zwischen ihnen gibt es Stützen aus Beton, welche die Fertigteile der darüber liegenden Ebene tragen. Im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss, in denen sich Büroflächen Schwabinger Tor, München »In Bezug auf Gebäudefassaden ist Klinker ein vertrautes Material. Dieser erzielt auch in der ungewöhnlichen Verwendung in diesem Projekt eine beiläufig gewohnte Atmosphäre.« Matthias Haber, Hild und K Architekten, München befinden, ist die Gebäudehülle in einem entsprechenden Raster gestaltet – je vier kreuzförmige Fertigteile umschließen ein Fensterelement. Ab dem vierten Stockwerk lässt sich die dahinterliegende Wohnnutzung erkennen. Loggien und ein höherer Fensteranteil erzeugen hier einen aufgelockerten Rhythmus.

Als Besonderheit treten einzelne Steine wie eine Art Reliefstickerei aus der Fassadenebene hervor. Das sternförmige Muster, in dem die Klinker angeordnet sind, verdeutlicht ihre nicht tragende Funktion. „Die Klinker-Puzzlestücke des Neubaus interpretieren die Backsteinarchitektur der historischen Gebäude der Umgebung spannungsreich“, sagt Matthias Haber. Die Stahlbetonfertigteile der vorgehängten, hinterlüfteten Fassade mit Klinkerriemchen sind durch Passstücke aus hellem Beton verbunden. Im Bereich der horizontalen Stöße lassen sich diese als kleine Kapitelle auffassen. In vertikaler Richtung werden sie als Mauerblenden zwischen den Fenstern fortgeführt.

Basierend auf der bestehenden, erdgrauen Hagemeister-Sortierung „Kanada“ wurde mittels Mineralien der grünliche Anteil der Sortierung herausgearbeitet und die Objektsortierung „Leopoldstraße“ im Römerformat geschaffen. „In Bezug auf Gebäudefassaden ist Klinker ein vertrautes Material. Dieser erzielt auch in der ungewöhnlichen Verwendung in diesem Projekt eine beiläufig gewohnte Atmosphäre“, erklärt Matthias Haber.

»In Bezug auf Gebäudefassaden ist Klinker ein vertrautes Material. Dieser erzielt auch in der ungewöhnlichen Verwendung in diesem Projekt eine beiläufig gewohnte Atmosphäre.«

Matthias Haber, Hild und K Architekten, München