IJburg

IJburg

Über dieses
Projekt

Standort: Amsterdam, Niederlande
Objekttyp: Wohngebäude
Architektur: KENK Architecten BV, Amsterdam
Auftraggeber / Bauträger: De Principaal, Amsterdam
| Lübeck GT | Münsterland GT | Rostock GT | WF (210 x 52 x 100 mm) | WF (210 x 52 x 100 mm) | WF (210 x 52 x 100 mm) ca. 6000 m²
Klinker Format Verklinkerte Fläche

Das Wohnblock-Ensemble IJburg 48 im Osten von Amsterdam verbindet die Ruhe und Weite des Meeres mit der lebendigen Vielfalt einer modernen Großstadt. Mit der Realisierung des exponierten Blocks haben Köther, Salman, Koedijk Architekten die Hafenatmosphäre entlang der historischen Schiffsroute in die alte Handelsstadt aufgegriffen. Zentrales Gestaltungselement der Gebäude mit stark variierenden Geschossen ist Hagemeister-Fassadenklinker der Sortierungen „Lübeck“, „Münsterland“, „Rostock“ und „Lüneburg“. Von rot-braun bis zu einem satten Rot, von gelb bis dunkelbraun setzt der langlebige Klinker markante Farbakzente und unterstreicht die Vielfalt des neuen Hafenlebens, das sich in Block 48 rund um die Pampuslaan und Krijn Taconiskade entfaltet. „Bei unserem Entwurf geht es um die ausgewogene Kombination von urbanen und suburbanen Einflüssen. Die Bewohner sollen von dem lebhaften Boulevard auf der Pampuslaan und der ruhigen Lage am Meer gleichermaßen profitieren. Dafür haben wir das Großprojekt der Blockbebauung in kleinere, attraktive Einheiten unterteilt“, erläutert Pim Köther, einer der federführenden Architekten bei der Realisierung von Block 48, den Entwurf. IJburg, Amsterdam Innerhalb des Wohnkomplexes sorgen drei verschiedene Gebäudestrukturen für Abwechslung. Im Westen an einer repräsentativen Hafenfront und im Osten entlang des Boulevards erheben sich markante Gebäude mit bis zu acht Geschossen. Im Norden und Süden befinden sich Wohnstraßen mit dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern, und im Zentrum des Blocks erstreckt sich eine verkehrsfreie Zone mit zehn Einfamilienhäusern. Die Westseite ist an einen kleinen Segelhafen angebunden. Wie Speicherhallen ragen achtgeschossige Gebäude aus einer zweibis sechsgeschossigen Grundstruktur hervor. Die offen gestalteten Fassaden mit schmalen Fenstern versprühen industriellen Charme. Der rötliche Klinker in den Sortierungen „Lübeck“ und „Münster“ unterstreicht diese Anmutung. Im schlanken Waalformat und im einfachen Läuferverband vermauert rahmt er die Fenster ein. Unmittelbar an der Wasserfront brechen die Architekten diesen Industriecharakter auf. Hier ergänzen die kohlegeschmauchte gelbe Sortierung „Rostock“ und die braun schimmernde Sortierung „Lüneburg“ die Rottöne. Auf der Rückseite erstreckt sich ein grün gestalteter Innenhof, umschlossen von weiteren Wohnhäusern des Gesamtkomplexes. Entlang der Pampuslaan ist ein großer Teil der 94 Wohnungen als sozialer Wohnungsbau entstanden. Im patinierten Gelb der Sortierung „Rostock“ strahlen die achtgeschossigen Gebäude freundlich im Sonnenlicht. Balkonstränge sind harmonisch in die Fassade integriert und sorgen auf dem belebten Boulevard für Urlaubsstimmung. Abwechslungsreiche Farbfacetten des Klinkers, akzentuiert durch charakteristischen Kohlebrand, verleihen den Gebäuden eine urbane Optik. Der Entwurf von Köther, Salman, Koedijk Architekten setzt die Grundidee des IJburgProjekts konsequent um: Die Bewohner von „Haveneiland Oost“ genießen in Block 48 die Vorzüge einer urbanen Umgebung genauso wie die Ruhe des IJmeeres und der Parkanlagen. Als gestalterisches Grundelement verbindet Hagemeister Fassadenklinker in den Sortierungen „Lübeck“, „Münsterland“, „Rostock“ und „Lüneburg“ beide Ansprüche.

»Die Unterschiede in der Fassadengestaltung sind einfach, aber substantiell. Individuellen Zuschnitt erhalten die Fassaden entlang der Frans Zieglerstraat vor allem durch die Variation des Klinkers.«

Köther | Salman | Koedijk

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